Aktien Schweiz Eröffnung: SMI steigt auf neues Rekordhoch
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Montag im frühen Geschäft etwas fester. Dabei markiert der Leitindex SMI gar ein neues Rekordhoch. Am Markt ist die Rede von einer Rotation aus bisher im 2026 gut gelaufenen Aktien in solche mit einer negativen Performance. Da am (heutigen) Montag in den USA der "Presidents' Day" begangen wird, bleiben die dortige Märkte geschlossen. Daher dürfte das Geschehen in ruhigen Bahnen verlaufen, Zudem wird in China wegen der "Goldenen Woche" zum Frühlingsfest sogar die ganze Woche nicht gehandelt. Ausserdem sind am Berichtstag auch Unternehmensergebnisse, die das Geschehen stärker beeinflussen könnten, Mangelware.
In den kommenden Tagen werden dann allerdings wichtige Konjunkturzahlen aus dem In- und Ausland veröffentlicht. In den USA stehen am Mittwoch das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung und am Freitag die aktuellen Zahlen zum Wachstum und zum Teuerungsmass PCE im Fokus. Zudem werden hierzulande rund 20 an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen Geschäftszahlen 2025 vorlegen. Im Fokus steht das Marktschwergewicht Nestlé am Donnerstag. Mit Amrize, Zurich und Sika werden weitere SMI-Firmen ihre Bücher öffnen.
Der SMI notiert um 09.15 Uhr um 0,21 Prozent höher auf 13'629,32 Punkten. Dabei verzeichnete er bei knapp 13'640 Punkten ein neues Hoch. Der 30 Titel umfassende SLI rückt um 0,22 Prozent vor auf 2161,76 und der breite SPI um 0,17 Prozent auf 18'794,87 Zähler. 16 SLI-Titel ziehen an und 13 geben nach, einer (Richemont) notiert unverändert.
An der Spitze der Blue Chips stehen die Aktien der UBS (+1,8%), die im bisherigen Jahresverlauf (Stand Freitagabend) um mehr als 13 Prozent gefallen waren. Auch Zurich (+1,8%) legen zu, die in auf einen negativen Kursverlauf von gut acht Prozent zurückblicken, und auch Helvetia Baloise (+1,2%) und Logitech (+1,1%) zählen zu den Aktien mit einer klar negativen Performance bisher im laufenden Jahr.
Dagegen reihen sich mit Swisscom (-1,4% auf 693 Fr.), Amrize (-0,5%), Straumann (-0,4%) und Novartis (-0,2%) Aktien bei den Verlierern ein, die bisher gut gelaufen sind. Swisscom waren am Freitag erstmals seit gut einem Vierteljahrhundert wieder über die Marke von 700 Franken gestiegen. Auch bei VAT (-0,2%) halten sich die Anleger nach einem Kursplus von mehr als 30 Prozent in 2026 zurück.
Die Genussscheine von Roche (-0,3%) - bisherige Performance fast 10 Prozent - sind ebenfalls wenig gefragt. Dabei hat der Pharmakonzern in einer Phase-III-Studie mit Gazyva/Gazyvaro einen Forschungserfolg vermeldet. Der Wirkstoff wurde bei Patienten eingesetzt, die an membranöser Nephropathie, einer chronischen Autoimmunerkrankung der Nieren, leiden.
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