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Marktgespräch, Gerücht   18.03.2026 10:04:57

Marktgespräch 18. März: Logitech, Huber+Suhner

Zürich (awp) - Am Schweizer Markt wird heute u.a. über folgende Themen gesprochen (Kursveränderungen 09.55 Uhr):

LOGITECH (-5,4% auf 271,64 Fr.): Droht eine Schwächephase?

War's das schon wieder mit der Erholung bei Logitech? Nachdem die Aktien zu Jahresbeginn stetig gefallen sind, hatte zuletzt eine leichte Erholung eingesetzt. Eine aktuelle Studie der UBS könnte nun dafür sorgen, dass die Aktien vor einer neuen Schwächephase stehen. Der zuständige Analyst geht nur noch von einem geringen Aufwärtspotenzial aus. Während er die PC-Nachfrage dabei etwas konstruktiver einschätzt, sieht er vor allem am Gaming-Markt erste Anzeichen einer kurzfristigen Sättigung in Europa und den USA - nach einem Jahrzehnt starken Wachstums. Zudem hätten einige Konsumgüterunternehmen zuletzt ihre Marketingausgaben erhöht, um Wachstum zu generieren. Er halte es für wahrscheinlich, dass Logitech ähnlich vorgehen werde. Dies würde dann allerdings kurzfristig das Gewinnpotenzial begrenzen. Vor diesem Hintergrund geht der Experte davon aus, dass auch die Konsensschätzungen vorsichtiger werden. Dies bedeutet Modelanpassungen und könnte dann durchaus noch einige Rating- und Kurszielanpassungen anderer Häuser nach sich ziehen.

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HUBER+SUHNER (+2,9% auf 177,60 Fr.): Aktie bleibt sehr resilient

Die Huber+Suhner-Aktie scheint derzeit durch nichts zu stoppen zu sein. Mit der Zahlenpräsentation vor gut einer Woche hatten die Titel knapp 5 Prozent an Wert zugelegt und diese Gewinne in der Folge verteidigt. Über die gesamte zweite Woche des Kriegs in Iran legten die Aktien gegen den schwachen Gesamttrend zu. Trotz des Gegenwinds von den kriegerischen Ereignissen summiert sich seit Jahresbeginn ein Plus von über 20 Prozent. Im Vorjahr hat sich der Börsenwert des Unternehmens gar beinahe verdoppelt. Das Unternehmen profitiert nebst den Bereichen Aerospace & Defense und Rail Communications vom starken Ausbau in Rechenzentren und hat für das laufende Jahr die doch recht optimistische Prognose eines organischen Umsatzwachstum von mindestens 10 Prozent gewagt. Von den Rechenzentren - für welche das Unternehmen im Energieverbrauch sparsame und schnelle optische Verbindungstechnik anbietet - waren zuletzt sehr viele Aufträge eingegangen. Und CEO Urs Ryffel erwartet auch 2026 hohe Investitionen in den Ausbau von Datenzentren.

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