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Unternehmensergebnis   11.05.2026 10:24:40

Gea steigert Umsatz und Ergebnis zum Jahresauftakt - Aktie gibt nach

DÜSSELDORF (awp international) - Vor allem das Neumaschinengeschäft hat den Anlagenbauer Gea Group zum Jahresstart angetrieben. Angesichts einer guten Auftragslage bestätigte der Konzern seine Prognose für das laufende Jahr. Der Iran-Krieg habe keinen spürbaren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung, so das Unternehmen laut Mitteilung. Auch die Auswirkungen mit Blick auf die Preisentwicklung für Energie, Rohstoffe und Logistik seien begrenzt. An der Börse zeigten sich die Anleger dennoch vorsichtig.

Für die Aktie des im Dax gelisteten Unternehmens ging es zuletzt um 4,9 Prozent auf 56,35 Euro nach unten. Seit Jahresbeginn hat sie 2,5 Prozent an Wert verloren, in den vergangenen zwölf Monaten noch etwas mehr.

Für Analyst Akash Gupta von der US-Bank JPMorgan hat Gea operativ im Rahmen der Erwartungen abgeschnitten. Das Verhältnis von Aufträgen zu Umsatz sei gut, trotzdem sei der freie Barmittelfluss schwach.

Der Umsatz stieg im Quartal um 1,2 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro, wie der Konzern am Montag in Düsseldorf mitteilte. Dies entspricht auch den Erwartungen von Analysten. Organisch, also ohne Währungs- und Portfolioeffekte, lag das Wachstum bei 5,3 Prozent.

Der um Kosten für den Konzernumbau bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich um 3,9 Prozent auf 205,9 Millionen Euro. Branchenexperten hatten hier einen Tick weniger auf dem Zettel. Gestiegene Vertriebskosten konnten dabei laut Mitteilung teilweise durch eine Senkung der Verwaltungskosten ausgeglichen werden. Die entsprechende operative Marge verbesserte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 16,2 Prozent. Unter dem Strich verdiente Gea mit 99,7 Millionen Euro 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Auftragseingang stieg um 2,8 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro, was etwas über den Markterwartungen lag.

Für das laufende Jahr erwartet das Management um Konzernchef Stefan Klebert weiter ein Umsatzplus aus eigener Kraft von 5,0 bis 7,0 Prozent an. Die Rendite auf das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda-Marge) soll zwischen 16,6 und 17,2 Prozent liegen. 2025 wurde ein Umsatz von rund 5,5 Milliarden Euro verbucht bei einer Marge von 16,5 Prozent.


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