Korr: Neue Luxusmesse in Basel soll "zugänglich und erschwinglich" sein
Basel (awp/sda) - Basel bekommt eine neue Luxusmesse für Uhren, Edelsteine und Schmuck. Die "Basilia Jewellery & Watch Fair" soll wie eine Stadt wachsen und "zugänglich" sowie "erschwinglich" sein. Dies kündigten die Organisatoren MCH Group und Informa Markets Asia am Donnerstag vor den Medien an.
Die erste Ausgabe soll im April 2027 in der Messehalle 2 in Basel stattfinden - es sind 400 Ausstellende angekündigt, wie es hiess. Wer genau das sein wird, wurde noch nicht bekanntgegeben. Laut Roman Imgrüth, CEO Exhibitions & Events bei der MCH Group, war das erste Feedback aus der Branche ziemlich positiv und die Teilnehmenden werden angekündigt, sobald die Verträge unterschrieben sind.
"Die Messe wird mit der Industrie, der sie dient, wachsen," sagte Imgrüth weiter. Gemäss begleitender Medienmitteilung fehlt dem "breiten kommerziellen Ökosystem" noch eine Heimat. Die Basilia soll diese Lücke als dedizierte und internationale Business-to-Business-Plattform in Europa schliessen.
Anders als die Baselworld
"Es ist eine komplett andere Art, das Produkt zu präsentieren", antwortete Imgrüth auf die Frage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, wie die Basilia dort erfolgreich sein soll, wo die Baselworld scheiterte. Es werde an der Basilia Produkte geben, die an keiner anderen Messe in Europa zu finden seien, und sie sollen erschwinglich sein, hiess es.
Die neue Messe unterscheide sich nicht nur von ihrer Vorgängerin in Basel, sondern auch von anderen Messen auf der Welt. Es sei etwas "komplett Neues", gab Imgrüth an.
Die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld hatte zuletzt 2019 in Basel stattgefunden. Im Jahr 2020 wurde sie wegen der Corona-Pandemie abgesagt und kehrte auch nach der Krise nicht mehr zurück. Nachdem mehrere Aussteller abgesagt hatten, fand auch eine ursprünglich geplante Ausgabe im Frühling 2022 nicht statt.
Viele grosse Marken waren damals zur "Watch and Wonders" nach Genf abgewandert - diese Messe gibt es immer noch.
Wie eine Stadt aufgebaut
"Für uns ist es keine Messe, sondern eine Stadt", sagte Artur Faria, Creative Director der MCH, über das neue Projekt. In Städten lebten verschiedene Kulturen zusammen und das Ziel der Messe sei es, diese nicht einzuebnen und gleichzumachen, sondern ihre Individualität zu zelebrieren.
So soll auch bei der Basilia alles vom "Stadtzentrum" im Rundhof der Messehalle 2 ausstrahlen. Dazu wurden auch einige Konzeptbilder gezeigt, auf denen eine Messe mit Verkehrsschildern und Strassenmarkierungen zu sehen war.
Besonderen Wert legte Faria auf die Idee, dass man an der Basilia durch einfachen Zugang Qualität entdecken könne, von der man nicht wisse, dass es sie gebe. Dieser Zugang solle effizient gestaltet sein.
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