Armasuisse und F-35-Lieferant präzisieren weitere Offset-Vorhaben
Bern (awp/sda) - Armasuisse und der Flugzeughersteller Lockheed Martin haben im Rahmen der F-35-Beschaffung weitere Offset-Vorhaben konkretisiert. Diese Projekte sollen sicherheitsrelevante Technologien sowie die Industrie und Resilienz der Schweiz stärken.
Zu den neuen Vorhaben gehören beispielsweise ein Trainingslager für die Ausbildung am F135-Triebwerk oder die Entwicklung von Trainingsmunition für den Kampfjet F-35. Das teilten das Bundesamt für Rüstung Armasuisse und Lockheed Martin bei einem Medienfachgespräch am Dienstag in Bern mit.
Offset-Geschäfte werden auch Kompensationsgeschäfte genannt. Das sind Aufträge, Projekte oder Kooperationen, die ein ausländischer Lieferant im Rahmen einer Beschaffung mit Unternehmen, Hochschulen oder Forschungspartnern in der Schweiz umsetzt. Im Rahmen der F-35-Beschaffung wurden per 30. Juni 2026 bereits Geschäfte im Wert von 1,03 Milliarden US-Dollar angerechnet, was rund einem Drittel der gesamten Offset-Verpflichtung entspricht, wie es weiter hiess.
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