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Neue Produkte und Dienstleistungen   18.08.2026 17:07:00

Lufthansa-Airbus setzt bei Landung in München zu früh auf

MÜNCHEN (awp international) - Kurz nach dem Beinahe-Unfall eines Boeing-Dreamliners hat am Münchner Flughafen ein Airbus A380 der Lufthansa die Landebahn verfehlt. Das mit 351 Passagieren besetzte Flugzeug hatte am Montagabend zu früh aufgesetzt und an der Landebahnschwelle die dortige Beleuchtung beschädigt, wie das Unternehmen bestätigte. Das Flugzeug sei aber sicher gelandet und alle Passagiere seien unverletzt geblieben, sagte eine Sprecherin. Zuvor hatten RTL und "aero.de" berichtet.

Nur zwei Tage zuvor war auf derselben Bahn ein Boeing-Dreamliner der Vietnam Airlines beim Start über das Pistenende hinausgeschossen. Nur knapp entgingen Passagiere und Crew einem Unglück, weil die Maschine doch noch abheben konnte. Auch hier wurden Lampen der Bahnbefeuerung beschädigt. Die Maschine kehrte zum Münchner Flughafen zurück. Bei der Sicherheitslandung platzten mehrere Reifen, Menschen wurden aber nicht verletzt.

Flug aus San Francisco

Die A380 ist das grösste Passagierflugzeug der Welt. Die rund 13 Jahre alte Lufthansa-Maschine mit dem Kennzeichen D-AIML war am Vorabend in San Francisco an der amerikanischen Westküste gestartet. Im Anschluss an die Landung rollte es in München zu seiner Position am Terminal und die Gäste verliessen das Flugzeug regulär, wie Lufthansa berichtete.

Die Gründe für den Zwischenfall werden wie der Fall der Vietnam Airlines untersucht. Laut Lufthansa hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) bereits eine Untersuchung eingeleitet. Das Unternehmen unterstütze diese vollumfänglich. Laut RTL waren die BFU-Mitarbeiter bereits vor Ort und haben die Flugschreiber sichergestellt.


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