Syngenta und Amoéba schliessen Vertriebsdeal für Biofungizid
Basel/Chassieu (awp) - Der Pflanzenschutz- und Saatguthersteller Syngenta und das französische Greentech-Unternehmen Amoéba haben eine exklusive Liefer- und Vertriebsvereinbarung für ein neuartiges Biofungizid (AXP20) unterzeichnet. Das Produkt basiere auf dem Lysat der Amöbe Willaertia magna und soll in der EU, Grossbritannien, der Schweiz und der Ukraine eingeführt werden.
Die ersten Marktzulassungen werden für das dritte Quartal 2028 erwartet, wie es in der Mitteilung vom Dienstagabend heisst. Die ersten Verkäufe in den Kernmärkten der EU werden bis Ende 2028 erwartet, damit Landwirte das Produkt im Frühjahr 2029 in Weizen, Dinkel und Triticale einsetzen können.
Das Biofungizid zielt laut den Angaben insbesondere auf die Bekämpfung von Septoria tritici und Gelbrost ab, zwei wichtige Pilzkrankheiten, die Weizen befallen. AXP20 zeichne sich durch einen neuartigen Wirkmechanismus aus, der die Sporenkeimung hemme und die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanzen aktiviere. Die Substanz wurde 2025 von der EU zugelassen und erhielt 2026 die Marktzulassung in Frankreich.
Syngenta übernimmt den exklusiven Vertrieb für alle Getreidearten ausser Mais. Die Partnerschaft soll langfristig auf weitere Kulturen und Regionen ausgeweitet werden.
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