Marktgespräch 23. September: SMI, Logitech
Zürich (awp) - Am Schweizer Markt wird heute u.a. über folgende Themen gesprochen (Kursveränderungen 10.15 Uhr):
SMI (+0,39% auf 14'007 Punkte): Ringen um psychologische Marken
Der SMI tut sich dieser Tage schwer: Nach dem jüngsten Taucher hat sich der Leitindex zuletzt wieder auf Kurs Richtung 14'000 Punkte begeben und sogar kurze Ausflüge über diese Marke gewagt. Nachhaltig gelingen will der Kurssprung über die Schwelle aber noch nicht. Zu fragil sind die Hoffnungen auf neue Diplomatie im Nahen Osten, die Ölpreise trotz leichtem Rücksetzer immer noch hoch und damit die Inflationssorgen hartnäckig. Auch die SNB-Sitzung am morgigen Donnerstag wirft bereits ihre Schatten etwas voraus und Börsianer halten sich in dieser Deckung offenbar noch zurück. Aus charttechnischer Sicht fehlt dem SMI ebenfalls noch eine Aufhellung. Diese gibt es nämlich laut Experten erst über dem Februar-Hoch bei 14'065 Punkten. Noch etwas darüber verläuft dann die 38-Tage-Linie, die erst einmal überwunden werden muss. Spielraum nach unten gibt es indes genug - es ist Luft bis zum jüngsten Verlaufstief bei 13'618 Zählern.
LOGITECH (+1% auf 86,82 Fr.): Heimlich, still und leise...
.... haben sich die Aktien von Logitech in den vergangenen Wochen immer weiter aus dem Stimmungstief im August gelöst. Dabei waren Aktien des PC- und Gaming-Zubehörherstellers des Öfteren weit vorne im Kurstableau zu finden. Selbst der Dividendenabschlag vor zwei Tagen hatte keine wirklichen Auswirkungen. Auch charttechnisch könnte es für die Aktie in den nächsten Tagen interessant werden. Denn es deutet sich eine W-Formation an. Im Bereich von 76 Franken zeigt sich ein Doppelboden und damit könnte eine Trendumkehr eingeleitet worden sein. Nächster Impulsgeber dürften die Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal sein. Noch hat Logitech keinen konkreten Termin bekannt gegeben, im vergangenen Jahr rückte der Konzern Ende Oktober mit den Ergebnissen heraus. Die UBS wappnet sich in einer aktuellen Analyse bereits und rechnet damit, dass das Unternehmen dank eines guten Momentums die zu konservativen Konsensschätzungen übertreffen könnte. Auch Lieferkettenengpässe dürften nachlassen. Zudem dürften einige Marketing-Events im Gaming-Bereich sowie der Marktstart von GTA6 im November Rückenwind bieten und die Stimmung unter Anlegern aufhellen, so die Experten.
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